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Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.

Jahrestagung vom 8. - 10.9.2010 im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen
Der Netzwerkgedanke als professionelle Strategie zur Realisierung einer qualitativ guten und sozialraumorientierten Versorgung einer Region ist die Basis aller professionellen Zukunftsausrichtungen in der sozialen und therapeutischen Arbeit. Die Akteure der psychiatrischen Versorgung haben punktuell viel Erfahrung mit gelungenen Vernetzungsprojekten in ihrer Region. Jede Organisation von Hilfen für psychisch erkrankte Menschen hat in der Vergangenheit ihre eigene therapeutische und marktwirtschaftliche Ausrichtung bestimmt und organisiert. Und im Mittelpunkt sollte der Mensch stehen mit seinen individuellen Bedürfnissen ... Ziel ist es, Modelle und Strukturen zur Etablierung von funktionierenden und übertragbaren Netzwerken vorzustellen und dabei auch „den Blick über den Tellerrand“, hin zu Ergebnissen anderer Disziplinen zu erfolgreicher Netzwerkarbeit an die Teilnehmer zu vermitteln. Die Tagung selbst wird veranstaltet seitens des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie mit der Bundespsychotherapeutenkammer, der Stadt Gelsenkirchen, den DV Landesverbänden AGpR und AGT.
Diese Tagung wird unterstützt durch die KKH.

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Es wurden „Versorgungs“regionen und Zielgruppen definiert. Die Besetzung von Schwerpunktthemen und die Ausgestaltung von darauf bezogenen Leistungen bestimmte die Verortung der Träger im Markt der psychosozialen Hilfen. Inzwischen entwickelt sich die Zusammenarbeit der professionellen Akteure der Gemeindepsychiatrie bei der Definition von Schnittstellen in der Versorgung psychisch kranker Menschen.
Die Kostenträger stützen mit ihrem Paradigmenwechsel; weg von institutionsbezogenen hin zu klientenzentrierten Angeboten diese Entwicklung. Durch das Fallmanagement/Casemanagement der Kostenträger, im Ziel der Einführung des kostenträgerübergreifenden regionalen Budget, steigt der Bedarf an interdisziplinärer und ressortübergreifender Kooperation der Akteure in einer Region.
Und im Mittelpunkt sollte der Mensch stehen, mit seinen individuellen Bedürfnissen...
Wie können Psychiatrie-Erfahrene stärker einbezogen werden in die Gestaltung professioneller und therapeutischer Hilfen? Wie kann man die Interessen der hilfebedürftigen Menschen und der Anbieter miteinander „unter einen Hut bringen“? Wie baut man gemeinsam verbindliche Strukturen auf, in der die Stärken des einzelnen Beteiligten zum Nutzen aller zur Wirkung kommen? Wie kann die Konkurrenz selbst, als Benchmarking für eine bessere Qualität der Hilfen genutzt, wichtige Triebfeder im gemeindepsychiatrischen und psychotherapeutischen System sein?
Diese Fragen wollen die Veranstalter im Rahmen dieser interdisziplinären Tagung bearbeiten. Dabei möchten wir, genau wie zur Umwandlung und Modernisierung der Strukturen – wie es grade im Ruhrgebiet passiert- motivieren.
Ziel ist es, Modelle und Strukturen zur Etablierung von funktionierenden und übertragbaren Netzwerken vorzustellen und dabei auch „den Blick über den Tellerrand“, hin zu Ergebnissen anderer Disziplinen zu erfolgreicher Netzwerkarbeit an die Teilnehmer zu vermitteln.
Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen mit Ihnen!
Wolfgang Faulbaum-Decke, Vorsitzender Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.
Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer
Nils Greve, Vorsitzender AGPR
Volker Schubach, Vorsitzender AGT Henriette Reker, Sozialdezernentin Gelsenkirchen
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